Achim Wolff

... wurde in Berlin geboren und studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Nach dem Studium gab er häufig den jugendlichen Liebhaber, wie z. B. den Romeo. Mit dem Älterwerden änderten sich die Rollen: Mephisto, Egmont, Malvolio u. v. a.

Quedlinburg, Greifswald und Brandenburg waren Theaterstationen. Seine Ader für die leichte Muse brachte ihn 1983 zurück nach Berlin, an die beliebte Boulevardbühne „Das EI“ am Friedrichstadtpalast.

Nebenbei arbeitete er auch als Regisseur an verschiedenen Theatern und beim Deutschen Fernsehfunk. Nachdem 1992 „Das Ei“ vom Senat „in die Pfanne gehauen“ wurde, war er als freier Schauspieler und Regisseur tätig.

Im Fernsehen sah man ihn u. a. in „Ach du fröhliche“ mit Harald Juhnke und „Ich liebe eine Hure“ mit Uwe Bohm. Serienfans kennen ihn als Rudi Reschke aus „Salto Postale“, „Salto Kommunale“ und „Salto Speziale“ mit Wolfgang Stumph.

2003 war er einer der fünf liebenswürdigen Alten in „Alt & durchgeknallt“, „Bei Krömers“ der Opa Krömer und seit fünf Jahren gibt er in der „Beutolomäus“-Serie des KI.KA den Weihnachtsmann. Zudem wirkte er in zahlreichen Serien wie „In aller Freundschaft“, „Der letzte Zeuge“, „Polizeiruf 110“, „Notruf Hafenkante“, „Soko Wismar“ etc. mit.

Im Renaissance-Theater, Theater und Komödie am Kurfürstendamm, Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg, Komödie Dresden, Hans Otto Theater Potsdam, Komödie und am Bayerischen Hof in München war und ist er häufig zu Gast.

Renate Krößner war seine Partnerin in „Die Kaktusblüte“. Horst Naumann und Brigitte Grothum waren seine Partner in „Bank in der Sonne“ . Mit ihr war er auch in der Titelrolle in Horst Pillaus „Der Kaiser vom Alexanderplatz“ auf Tournee. Georg Friedrich Händel spielte er in „Mögliche Begegnung“. Zum 100-jährigen Jubiläum des Harzer Bergtheaters in Thale spielte er 2003 den „Hauptmann von Köpenick“. 2006 war er der Baron von Münchhausen in der Kinderrevue am Friedrichstadtpalast. 2010 sah man ihn als Professor Unrat in der Theaterrevue „Der blaue Engel“ in Leipzig im Spiegelzelt.

Am Hans Otto Theater Potsdam hat er „Heute abend - Lola Blau“ von Georg Kreißler, „Marlene“ von Pam Gems und die selbst entworfene Hommage für Hildegard Knef „Ich bin den weiten Weg gegangen“ inszeniert.

2007 spielte er am Kurfürstendamm mit Anita Kupsch und Wolfgang Spier in „Geschichten von Mama und Papa“. 2009 und 2010 war er in der schwarzhumorigen Komödie „Fisch zu viert“ zu erleben. In über 1000 Vorstellungen von „Pension Schöller“ stand er als Philipp Klapproth auf der Bühne.

Im vergangenen Herbst war er gemeinsam mit Florian Martens in der Slapstick-Komödie „Das Ende vom Anfang“ und Januar dieses Jahres in „Spätlese“ am Kurfürstendamm zu sehen.

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