Axel Schneider

…  wurde in Hamburg geboren und studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik. Seit 1990 arbeitete er als Produktions- und Theaterleiter und war als Regieassistent u.a. bei Michael Bogdanov und Jérôme Savary an diversen deutschen Staatstheatern tätig. Seit 1991 inszenierte Axel Schneider insgesamt über 50 Mal, u.a. "Die kahle Sängerin" am theatron-Theater, "Die Eroberung des Südpols" am magazin-Theater Berlin, "Aus der Fremde" am Jungen Theater Göttingen und "Auf hoher See" an der Komödie Winterhuder Fährhaus.
1995 übernahm er die Leitung des Altonaer Theaters, das seitdem wieder einen festen Platz im Hamburger Kulturleben hat. Es folgten zahlreiche Inszenierungen von "Amphitryon", über "Die Feuerzangenbowle" bis "Adrian der Tulpendieb" (UA), sowie eigene Fassungen des Schiller Klassikers "Wallenstein", von "Die drei Musketiere" und "Ladykillers".
Schneider führte außerdem Regie auf der Studiobühne des Altonaer Theaters bei mehreren Stücken von Oliver Bukowski. Des Weiteren wirkte er im Regieteam von Michael Bogdanov bei der Arbeit an "Troilus und Cressida" für das Olympic Art Festival in Sydney mit, bei den Vorbereitungen zu "Lone Star Love" für den New Yorker Broadway und die Neueinrichtung des "Reineke Fuchs" am Wiener Burgtheater.
Seit der Saison 2003/2004 hat Axel Schneider neben dem Altonaer Theater die Leitung des Harburger Theaters und der Hamburger Kammerspiele, sowie seit 2005 die Bespielung des "Haus im Park" in Bergedorf inne. Er ist außerdem der Initiator der bundesdeutschen Privattheatertage seit 2012.
Seine Häuser und Produktionen sind mehrere Male mit dem Pegasus-, Rolf Mares- und Inthega-Preis ausgezeichnet worden, Axel Schneider selbst zudem mit dem Hamburger Bürgerpreis.
Seine Stücke und Adaptionen erschienen im Kiepenheuer Bühnenvertrieb, Berlin, dem Verlag Felix Bloch Erben, Berlin, und dem Whale Songs Verlag, Hamburg. Zuletzt wurde die Uraufführungsfassung von Jonas Jonassons "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" vom Bloch Erben Verlag in dessen Repertoire übernommen.
Seit dem 01.09.2013 übernahm Axel Schneider zusätzlich die Verantwortung für die Künstlerische Leitung der renommierten Burgfestspiele Jagsthausen.

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