Gudrun Gabriel

Nach ihrer Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien wurde Gudrun Gabriel sofort vom damaligen Schauspieldirektor Otomar Krejca an das Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert und war von 1976 bis 1981 Ensemblemitglied. Ihre Antrittsrolle war die Anja im "Kirschgarten". Es folgte Schnitzlers "Das weite Land", wobei diese Produktion für sie privat ganz besonders wichtig wurde, lernte sie doch dabei ihren Mann Martin Gelzer kennen. Gudrun Gabriel stand während ihres
Düsseldorfer Engagements u. a. mit Peter Simonischek, Udo Samel sowie Karl-Heinz Böhm (er spielte den "Lear") auf der Bühne. Außerdem konnte man sie noch bei den Salzburger Festspielen als Susanne in "Der tolle Tag" unter der Regie von Johannes Schaaf sehen, Klaus-Maria Brandauer spielte den Figaro.
Weitere Engagements waren das Schillertheater und die Volksbühne in Berlin, das Residenztheater in München, das Staatstheater Stuttgart und das Schauspielhaus Zürich.
Margarethe von Trotta holte sie für den Film "Schwestern oder die Balance des Glücks", Hans Geißendörfer für seinen "Zauberberg" und Franz Seitz für "Doktor Faustus". Heute haben diese Verfilmungen längst einen Kultstatus erreicht. Außerdem wirkte sie in den verschiedensten TV-Produktionen mit.
In der Spielzeit 2013/14 war sie gleich in zwei Produktionen an der Komödie Düsseldorf zu sehen – in "Golden Girls" und in "Kalender Girls", an der Seite ihres Gatten Martin Gelzer.

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