Nadine Schori

Die Schweizerin schloss an der Palucca-Schule Dresden nach drei Jahren ihr Studium als klassische Balletttänzerin mit Diplom ab. Es folgte ein fünfjähriges Engagement am Friedrichstadtpalast Berlin. 2001 begann sie eine dreijährige Schauspielausbildung, nachdem sie ihre Karriere als Tänzerin beendet hatte. Seit 2004 arbeitet sie als Schauspielerin. Nach ihrer Tournee mit Otto Waalkes sah man sie z. B. im Deutschen Theater Berlin an der Seite von Katja Riemann und Burghart Klaußner, am Sommertheater Winterthur u. a. in „Alles Liebe“ (Regie: Frank Lorenz Engel), in Worms unter Dieter Wedels Regie in „Jud Süss“ und als Kunigunde im „Käthchen von Heilbronn“ bei den Tiroler Festspielen, unter der Regie von Markus Völlenklee. Von 2004 bis 2009 arbeitete sie am Hans Otto Theater Potsdam – sie war z. B. Veronika in der Uraufführung von „Veronika beschliesst zu sterben“, Warja neben Angelica Domröse in „Der Kirschgarten“, spielte in „Die Fledermaus“ neben Dagmar Manzel und in Laufenbergs Inszenierung von „Frau Jenny Treibel“ mit Katharina Thalbach - mit welcher sie seitdem eine enge Zusammenarbeit verbindet. Unter deren Regie spielte sie u. a. in „Wie es euch gefällt“ sowie „Der Raub der Sabinerinnen“ an der Komödie am Kurfürstendamm und am Teatro Nacional de Sao Carlos Lissabon in „O Mercego“.
Am Renaissance Theater Berlin trat Nadine Schori 2005 erstmals mit dem Liederabend „Ein Stück vom Himmel“(Regie: Ulrich Waller) auf. Es folgten die Stücke „Clara Schumann und die Erinnerung“ in eigener Regie, „Ein Inspektor kommt“, „Der Vorname“, „Die ideale Frau“ (alle inszeniert von Antoine Uitdehaag) und „Der nackte Wahnsinn“ (Regie: Guntbert Warns).
Parallel zu ihren vielfältigen Theaterengagements spielte sie in diversen TV- und Kinoproduktionen, wie z. B. in „In aller Freundschaft“, „Das Morphus Geheimnis“, „Kleine Schiffe“ oder „Rosamunde Pilcher“.
Nachdem sie bereits das Hörbuch „Clara Schumann: Seit ich ihn gesehen - ein Zwiegespräch“ geschrieben und aufgenommen hat, beendete sie gerade die Arbeit an dem Theaterstück „Mordsschwestern“, welches im September im Bruckner Foyer des Renaissance Theaters Berlin uraufgeführt wird. Zu den weiteren Facetten ihres künstlerischen Schaffens zählen choreographische Arbeiten für die Bühne, eigene Liederabende und inszenierte Lesungen.

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