Nora von Collande

… , gebürtige Berlinerin, ist die vierte Generation einer Theaterfamilie.
Während ihrer Schauspiel- und Tanzausbildung in Berlin wurde sie mit 17 für die Titelrolle des UFA-Spielfilms "Maria Morzeck" entdeckt. Ihr Filmpartner war Charles Brauer. Der Film wurde mit dem Jacob-Kaiser-Preis ausgezeichnet.
Begegnungen, die ihr Leben und ihre künstlerische Entwicklung entscheidend geprägt haben, waren die mit
- Hans Joachim Kulenkampff (mehrere gemeinsame TV-Produktionen)
- Wolfgang Reichmann (viele gemeinsame Theaterproduktionen, u. a. die preisgekrönte Inszenierung des Klassikers "Nathan der Weise")
- Boleslaw Barlog (Regie: "Zum goldenen Anker", in dem sie zusammen mit ihrem Vater Volker von Collande auf der Bühne stand)
- Jürgen Wölffer, der sie 1992 nach Berlin (Komödie am Kurfürstendamm) und nach Hamburg (Komödie Winterhuder Fährhaus) holte.
- Herbert Herrmann, mit dem sie 1992 zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne stand (Komödie am Kurfürstendamm, "Verlängertes Wochenende" von Curth Flatow)
- Wolfgang Spier, der sie für "Wer hat Tante Myrtle gesehen?" und "Heirat wider Willen" besetzte.

Die Liste ihrer Auftritte in Fernsehspielen und TV-Serien ist lang, u. a. "Tatort", "Praxis Bülowbogen", "Marienhof", "SOKO" und von 1993 bis 2002 die Serie "Forsthaus Falkenau".
2009 erhielt sie für die Darstellung ihrer Rolle in "Heirat wider Willen" eine Nominierung zur besten Schauspielerin.
2001 erschien ihr Roman "Turbolenzo" im Ullstein Verlag.

In der Komödie am Kurfürstendamm und auf Tournee war sie zuletzt gemeinsam mit Herbert Herrmann in "Das zweite Kapitel" zu sehen.

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