Philipp Sonntag

... Schauspieler, Kabarettist und Autor, erhielt 2004 den Deutschen Kleinkunstpreis mit der Begründung: „Die Jury zeichnet einen philosophischen Komiker und clownesken Schauspieler aus.“ Sein Weg führte ihn ans Düsseldorfer Schauspielhaus und ans Thalia Theater in Hamburg, wo er in der Rolle des Barnaby als Schauspieler und als Tänzer in dem Musical „Hello, Dolly“ seine ersten Bühnenerfahrungen machte.

In der französisch-deutschen Serien-Produktion „Les gens de Mogador“ stand Philipp Sonntag mit Ruth Maria Kubitschek und Elisabeth Flickenschildt vor der Kamera. Mit „Das feuerrote Spielmobil“ spielte er sich Anfang der 1970er-Jahre in die Herzen seiner Zuschauer, die ihn heute in der „Lindenstraße“ als den Anarchisten Adi erleben können. An der Seite von Monica Bleibtreu gab er einen Bluesmusiker in dem mehrfach preisgekrönten Film „Marias letzte Reise“. Des Weiteren wirkte er in etlichen Münchener „Tatorten“, in diversen Serien und vielen Fernsehspielen mit.

An der Komödie am Kurfürstendamm war er in „Eine Nacht wie im Rausch“ zu sehen, am Berliner Schlosspark Theater in „Arsen und Spitzenhäubchen“ und „Ladykillers“. 2014 konnte man Philipp Sonntag dort an der Seite von Dieter Hallervorden in „Sonny Boys“ sehen und bis Mitte 2015 in einer Doppelrolle in Molières „Der Bürger als Edelmann“. Seit Februar 2015 tourt er mit seinem Soloprogramm „Blues in der Bluse“. Philipp Sonntag schreibt Theaterstücke und Kurzgeschichten; 2009 erschien sein Roman „Ketzermusical“.

 

 

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