Der Mentor

von Daniel Kehlmann; mit Volker Lechtenbrink u.a.

Frühjahr 2018: 25.01.2018 - 11.02.2018 (Wiederholungstournee)

Spieldauer: 1 Stunde 50 Minuten, eine Pause

Benjamin Rubin, 65 Jahre alt, ist durch sein frühes Theaterstück "Der lange Weg" zum Literaturstar geworden. Seit vierzig Jahren hat er nichts Vergleichbares zustande gebracht. Martin Wegner, aufstrebender Jungdramatiker, ist die hoffnungsvolle "Stimme einer Generation", wie ihm ein Online-Magazin bescheinigt. Durch das Mentor-Projekt einer Kulturstiftung treffen die beiden ungleichen Schriftsteller nun aufeinander: Rubin soll Wegners neues Stück "Namenlos" betreuen. Eingelassen haben sich die beiden auf das einwöchige Experiment eigentlich nur des Geldes wegen und so sitzen die zwei zusammen in einer abgeschiedenen Villa auf dem Land, umgeben von einem Tümpel voller Frösche, Martin Wegners attraktiver Frau Gina und dem fürsorglichen Herrn Wangenroth von der Kulturstiftung, der eigentlich selbst lieber Künstler wäre ...
Schon bald eskaliert der literarische Gedankenaustausch zum Hahnenkampf zweier Egomanen, die einander nichts schuldig bleiben.

Bestsellerautor Daniel Kehlmann wirft in seinem Stück "Der Mentor" einen tiefen Blick in die Seelen zweier Besessener, zündet "Blitze aus Pointengewittern" (FAZ) und führt nebenbei ganz spielerisch den Kulturbetrieb und seine Eigentümlichkeiten vor.

  • Freitag, 15.01.16 (20:00 Uhr) in Hameln
  • Samstag, 16.01.16 (19:30 Uhr) in Itzehoe
  • Sonntag, 17.01.16 (20:00 Uhr) in Cuxhaven
  • Montag, 18.01.16 (20:00 Uhr) in Minden
  • Dienstag, 19.01.16 (20:00 Uhr) in Herdorf
  • Donnerstag, 21.01.16 (20:00 Uhr) in Elmshorn
  • Montag, 25.01.16 (20:00 Uhr) in Bottrop
  • Dienstag, 26.01.16 (20:00 Uhr) in Menden
  • Mittwoch, 27.01.16 (20:00 Uhr) in Buxtehude
  • Donnerstag, 28.01.16 (19:30 Uhr) in Nordenham
  • Freitag, 29.01.16 (20:00 Uhr) in Norderstedt
  • Donnerstag, 11.02.16 (20:00 Uhr) in Neustadt
  • Freitag, 12.02.16 (20:00 Uhr) in Bad Orb
  • Samstag, 13.02.16 (19:30 Uhr) in Gersthofen
  • Sonntag, 14.02.16 (20:00 Uhr) in Villingen-Schwenningen
  • Dienstag, 16.02.16 (20:00 Uhr) in Bad Homburg
  • Mittwoch, 17.02.16 (20:00 Uhr) in Olpe
  • Donnerstag, 18.02.16 (20:00 Uhr) in Kamp-Lintfort
  • Freitag, 19.02.16 (20:00 Uhr) in Gütersloh
  • Samstag, 20.02.16 (20:00 Uhr) in Bad Hersfeld
  • Sonntag, 21.02.16 (19:30 Uhr) in Lüdenscheid
  • Montag, 22.02.16 (20:00 Uhr) in Buchholz
  • Dienstag, 23.02.16 (20:00 Uhr) in Korbach
  • Mittwoch, 24.02.16 (20:00 Uhr) in Freudenstadt
  • Freitag, 26.02.16 (19:30 Uhr) in Leoben
  • Freitag, 26.01.18 (20:00 Uhr) in Ahrensburg
  • Samstag, 27.01.18 (20:00 Uhr) in St. Augustin
  • Sonntag, 28.01.18 (18:00 Uhr) in Lübbecke
  • Montag, 29.01.18 (20:00 Uhr) in Delmenhorst
  • Dienstag, 30.01.18 (20:00 Uhr) in Wolfsburg
  • Sonntag, 04.02.18 (20:00 Uhr) in Götzis
  • Montag, 05.02.18 (20:00 Uhr) in Siegen
  • Dienstag, 06.02.18 (20:00 Uhr) in Witten
  • Mittwoch, 07.02.18 (20:00 Uhr) in Witten
  • Donnerstag, 08.02.18 (20:00 Uhr) in Winsen
  • Freitag, 09.02.18 (20:00 Uhr) in Kamen
  • Samstag, 10.02.18 (20:00 Uhr) in Neumünster

Autor

» Daniel Kehlmann

Regie

» Folke Braband

Bühnen- und Kostümbild

» Stephan Dietrich


Benjamin Rubin

» Volker Lechtenbrink

Martin Wegner

» Andreas Christ

Gina Wegner

» Anja Gräfenstein

Erwin Wangenroth

» Oliver Dupont

Nach der Tourneeaufführung in Bad Orb urteilte das Gelnhäuser Tageblatt:
"Treffsicher und temporeich, mal spannend und dramatisch, mal amüsant und voll verstecktem Humor ... In einer hervorragenden Darstellung spielten sich die Protagonisten geschickt die Bälle zu."
Die Norddeutsche Rundschau notierte: " ... eine Sprachwitz-Komödie auf hohem Niveau. Für Volker Lechtenbrink ist die Rolle des Mentors eine Paraderolle." (Itzehoe)
Die Augsburger Allgemeine schrieb: "Volker Lechtenbrink nutzt virtuos alle Möglichkeiten der Rolle. Als leicht erregbarer Jungautor ... war Andreas Christ nicht minder aus- und eindrucksvoll. Anja Boche gab mit ihrem herzhaften Spiel eine famose Gina ab. Oliver Dupont überzeugend ... als Wangenroth, vervollständigte das feine Darstellerquartett." (Gersthofen)
Die Gelnhäuser Neue Zeitung jubelte: "... brillantes Spiel der Akteure ... Ein kluges, pointenreiches Konversationsstück über die Hybris von Kunst und Kulturbetrieb." (Bad Orb)
Die Kreiszeitung Wesermarsch urteilte: "ein geistreiches Vergnügen." (Nordenham)
Die Rotenburg-Bebraer Allgemeine hielt fest: "So ist "Der Mentor" nicht nur eine vergnügliche, pointenreiche Komödie, sondern zugleich ein bissiger Blick auf die Literatur und Kunstszene." (Bad Hersfeld)
Die Südwest Presse resümierte: "Unter der Regie von Folke Braband zeigte das vierköpfige Ensemble kurzweiliges, tempo- und facettenreiches Spiel. Bei aller Ernsthaftigkeit des Stoffs mangelte es der Inszenierung keineswegs an Witz und bitterem Humor." (Freudenstadt)

 

Nach der Hamburger und der Berliner Premiere urteilte die Presse:
"Temporeiches Boulevardstück" (Berliner Morgenpost)
Die B.Z. befand: "Bitterböse und saugut … ganz großes Theater-Tennis!"
Neues Deutschland schrieb: "Wort ist Waffe. Jeder Schlag sitzt."
Das Hamburger Abendblatt notierte: "… lebt von messerscharfen, witzigen Dialogen …"
Die Welt lobte: "[Volker Lechtenbrink] ist die Idealbesetzung …"
Und die Hamburger Morgenpost resümierte: "Ein unterhaltsamer, intellektueller Hahnenkampf."