Die Glasmenagerie

mit Anna Thalbach, Nellie Thalbach; Regie: Katharina Thalbach

Herbst 2018 & Frühjahr 2019: 21.10.2018 - 02.11.2018 & 08.03.2019 - 20.03.2019 (Änderungen vorbehalten)

von Tennessee Williams, Deutsch von Jörn van Dyck

Spieldauer: 2 Stunden 25 Minuten, inkl. einer Pause

Amerika in den 1930er-Jahren: Es ist die Zeit der Großen Depression. Amanda Wingfield lebt mit ihren beiden erwachsenen Kindern Tom und Laura in einer kleinen Wohnung in St. Louis. Seit dem Verschwinden des Vaters sind die drei ganz auf sich allein gestellt –  zurück geblieben sind nur sein Foto und ein Grammophon. Der Tristesse des ärmlichen Alltags entflieht jedes Familienmitglied auf seine eigene traumwandlerische Art und Weise: Mutter Amanda schwärmt von ihrer Jugend und einer verlorenen Zeit, in der sie gesellschaftlich anerkannt war. Sohn Tom arbeitet in einer Lagerhalle, verbringt aber jede freie Minute im Kino und schreibt heimlich Gedichte. Tochter Laura, die so schüchtern ist, dass sie sich kaum vor die Tür traut, widmet sich ganz ihrer Sammlung zerbrechlicher Glastiere – ihrer Glasmenagerie, die sie ihr eigenes Leben vergessen lässt.
Mit Jim O´Connor, Toms Arbeitskollegen, zieht die Realität in das Leben der Familie ein. Für Mutter Amanda wäre er der ideale Heiratskandidat für Laura, doch nach anfänglicher Annäherung der beiden zerbricht nicht nur eines von Lauras geliebten Glastierchen, sondern auch der Traum, dass alles möglich gewesen wäre …

Katharina Thalbach inszeniert dieses weltberühmte Theaterstück von Tennessee Williams mit ihrer Tochter Anna und ihrer Enkelin Nellie in den Hauptrollen.

 

Mit freundlicher Genehmigung der University of the South, Sewanee, Tennessee.
Aufführungsrechte: Jussenhoven & Fischer, Theater & Medien.

  • Freitag, 12.01.18 (19:30 Uhr) in Bad Oeynhausen
  • Samstag, 13.01.18 (19:00 Uhr) in Herford
  • Sonntag, 14.01.18 (20:00 Uhr) in Minden
  • Montag, 15.01.18 (20:00 Uhr) in Borken
  • Dienstag, 16.01.18 (20:00 Uhr) in Delmenhorst
  • Donnerstag, 18.01.18 (19:30 Uhr) in Schweinfurt
  • Freitag, 19.01.18 (19:30 Uhr) in Schweinfurt
  • Samstag, 20.01.18 (20:00 Uhr) in Villingen-Schwenningen
  • Montag, 22.01.18 (19:30 Uhr) in Gütersloh
  • Dienstag, 23.01.18 (19:30 Uhr) in Gütersloh
  • Mittwoch, 24.01.18 (20:00 Uhr) in Elmshorn
  • Freitag, 26.01.18 (19:30 Uhr) in Aschaffenburg
  • Samstag, 27.01.18 (19:30 Uhr) in Lindau
  • Sonntag, 28.01.18 (20:00 Uhr) in Rüsselsheim
  • Montag, 29.01.18 (19:30 Uhr) in Leverkusen
  • Dienstag, 30.01.18 (20:00 Uhr) in Ratingen
  • Donnerstag, 01.02.18 (20:00 Uhr) in Langen
  • Freitag, 02.02.18 (19:30 Uhr) in Wolfenbüttel
  • Samstag, 03.02.18 (19:30 Uhr) in Wolfenbüttel
  • Sonntag, 04.02.18 (19:00 Uhr) in Cuxhaven
  • Mittwoch, 21.02.18 (20:00 Uhr) in Eschborn
  • Donnerstag, 22.02.18 (20:00 Uhr) in Garching bei München
  • Freitag, 23.02.18 (20:00 Uhr) in Röthenbach
  • Samstag, 24.02.18 (20:00 Uhr) in Remscheid
  • Sonntag, 25.02.18 (19:00 Uhr) in Lippstadt
  • Montag, 26.02.18 (20:00 Uhr) in Nürtingen
  • Dienstag, 27.02.18 (20:00 Uhr) in Burghausen
  • Donnerstag, 01.03.18 (20:00 Uhr) in Olpe
  • Freitag, 02.03.18 (20:00 Uhr) in Fellbach
  • Samstag, 03.03.18 (20:00 Uhr) in Espelkamp
  • Sonntag, 04.03.18 (16:00 Uhr) in Gummersbach
  • Montag, 05.03.18 (20:00 Uhr) in Recklinghausen
  • Dienstag, 06.03.18 (19:30 Uhr) in Lüdenscheid

Regie

» Katharina Thalbach

Bühne und Kostüm

» Ezio Toffolutti

Musik und Drums

» Emanuel Hauptmann


Amanda Wingfield

» Anna Thalbach

Laura Wingfield

» Nellie Thalbach

Tom Wingfield

» Louis Held

Jim O'Connor

» Sven Scheele

Nach der Berliner Premiere der "Glasmenagerie" schrieb die Presse:

"Thalbach nimmt "Die Glasmenagerie" so zart und fürsorglich in die Hand, wie es sich für die kleinen gläsernen Tiere gehört ... mit ihrer leichten, trotz aller Melancholie und Tristesse immer wieder heiter aufgelockerten Erzählweise macht es Katharina Thalbach durchsichtig für den Schmerz und offen für die Verzweifelung. ... Die vier Schauspieler ... bringen ihre Rollen überzeugungskräftig zum strahlen." (Berliner Zeitung)
Die B.Z. notierte: "... zwei Stunden Theaterverzauberung mit bittersüßem Seufzer."
Die Berliner Morgenpost stellte fest: "Das Anna und Nellie Thalbach in den Rollen von Amanda und Laura auch im wahren Leben Mutter und Tochter sind, macht ihre Beziehung in dieser Tristesse der zersplitternden Träume fraglos, zusätzlich anrührend."
Der Tagesspiegel urteilte: "Anna Thalbach spielt diese Amanda mit immenser Energie, rauchiger Stimme und hier und da einem erholsamen Hang zum Komödiantischen. ... [Nellie] Thalbach zeigt die stumme Verzweifelung ihrer Figur mit solch zarter Hingabe, dass die ganz klar wird, ob wirklich die arme Laura verrückt ist - oder nicht eher die Welt um sie herum."
Die Berliner Morgenpost resümierte: "... Verve, Witz und viel Poesie. Es ist berührend, wie hier im Kerzenschein hinter der Komik heimtückisch die Einsamkeit und Melacholie lauert."