
Drei Soloabende mit einem großen Komödianten
Februar/März 2013
HURENMONOLOGE (nach dem Zyklus "Hurengespräche" von Heinrich Heine)
mit Walter Plathe
Menschen „zusammengepfercht in hohe Mietskasernen, mit schmalen ungelüfteten Treppen. Elende Zufluchtsorte in nassen Kellern und über stinkenden Ställen, ohne Luft und Sonne ... Garstige finstere Höfe, stinkende Müllkästen, die verschwiegenen Leichenhallen für ,Abgetriebene′ und Neugeborene.
... Unter Schlafleuten und Absteigemädchen ... entwickelt sich das Leben Abertausender, eine Welt für sich, die man bekämpft, aber nicht heilt.“ So schonungslos beschreibt Zille die elenden Lebensumstände vieler Mitmenschen im Berlin der Kaiserzeit. Doch gelingt es ihm mit warmherzigem Humor, trotz aller Schattenseiten auch die lebensbejahende Heiterkeit seines „Milljöhs“ zu zeigen und näherzubringen. Das gilt auch für die „Hurenmonologe“, die ein gewisser „W. Pfeifer“ (Pseudonym von Heinrich Zille) „gehört, geschrieben und gezeichnet“ und unter dem Titel „Hurengespräche“ 1921 veröffentlicht hat. Sie wurden sofort nach Erscheinen von der preußischen Zensurbehörde verboten. In all ihrer Drastik sind sie authentische Zeitdokumente.
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ALLES WEG’N DE’ LEUT’
DER OTTO-REUTTER-ABEND
Walter Plathe singt und spielt Otto Reutter
Horst-Maria Merz begleitet am Piano
Dieser Abend verdankt seine Entstehung einigen Zufälligkeiten. Zunächst einmal wird 1870
in Gardelegen ein gewisser Otto Pfützenreuter geboren. Der Vater schickt seinen Otto in die Kaufmannslehre.
Zufällig hat der Sohn aber keine Lust als ›Heringsbändiger‹ hinterm Ladentisch zu stehen. Stehen will er auf der Bühne, und vorsichtshalber legt sich der junge Mann schon mal einen Künstlernamen zu: Otto Reutter. Und dieser Otto hat dann auch bald seinen ersten Auftritt als Salonhumorist. Silvester 1899 feiert das Publikum im „Wintergarten“ nicht nur das neue Jahrhunderts sondern auch Otto Reutter. Danach ist er 30 Jahre lang der geliebte und umjubelte „König der Humoristen“. Für Plathes Reutter-Abend ist eine Begegnung in den zwanziger
Jahren von großer Bedeutung: Zufällig lernt Reutter ein junges Mädchen kennen, das ihn ein paar Mal auf dem Klavier begleitet. Am 5. November 1950 schenkt sie einem strammen Jungen das Leben. Die Mutter schickt ihren Walter in die Kaufmannslehre. Zufällig hat der junge Mann aber keine Lust, mit weißen Mäusen und Zierfischen hinter dem Tisch zu stehen. Stehen will Walter Plathe auf der Bühne und hinter der Kamera – was er dann auch tut. Zufällig erinnert sich Plathe eines Tages auch an die Reutter-Couplets, die ihm seine Mutter schon an der Wiege gesungen hat. Und mit ihnen erfreut er nun schon seit über 20 Jahren seinPublikum mit großem Erfolg
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DIE ABENTEUER DES
BRAVEN SOLDATEN
SCHWEJK
ein Theaterabend nach der Romanvorlage von Jaroslav Hasek mit einem Schauspieler, einem Stoffhund und Musik
Liedtexte: Peter Ensikat | Musik: Horst-Maria Merz
Als braver Soldat Walter Plathe
Am Piano Peter Buchheim
Nach dem großen Bühnenerfolg von „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ in der Inszenierung von Klaus Gendries hat die legendäre Figur des schelmischen Militär-Chaoten den Schauspieler Walter Plathe nicht mehr losgelassen.
In der Ein-Personen-Version des Stückes, die er sich auf den Leib geschrieben hat, zieht er alle Register seines komödiantischen Könnens.
Spielreihe
Schauspiel
Aufführungsrechte
Honorar
