Christoph M. Ohrt
Produktionen
… absolvierte seine Schauspielausbildung in Hamburg am Bühnenstudio Hedi Höpfner. Seine erste Rolle spielte er mit 16 Jahren in der Oper „Das schlaue Füchslein“ an der Staatsoper Hamburg. Ab 1979 hielt er sich in den USA auf, wo er am Center for the Acting Process in New York studierte.
1979 entdeckte ihn die Regisseurin Ilse Hofmann für den Film „Die Welten in jenem Sommer“, die ihn 1982 auch für die Rolle des Assistenten Klose im Baden-Baden-„Tatort“ besetzte. Sein deutsches Kinodebüt folgte 1982 mit dem Film „Kassensturz“. 1987 drehte er in Berlin für den US-amerikanischen Fernsehsender ABC „Das Rattennest“ von John Herzfeld. 1994 wurde er mit dem Film „Nur über meine Leiche“ (Regie: R. Matsutani), 1995 mit „Echte Kerle“ (Regie: Rolf Silber) und 1997 mit „Ballermann 6“ (Regie: G. Roll) dem deutschen Kinopublikum bekannt. Es folgten u. a. „Livvakterna“ („The Bodyguard“) im Jahr 2000 (Regie: Anders Nilsson), 2012 „Reach me“ (Regie: John Herzfeld), 2013 „Ohne Gnade“ (Regie: Birgit Stein) sowie zuletzt 2017 „Dieter not unhappy“ (Regie: Christian Schäfer).
Dem breiten TV-Publikum wurde er als Hubschrauberpilot Karl „Charly“ von Schumann in der Actionserie „Helicops“ bekannt (1998 bis 2000). Von 2001 bis 2004 spielte er den Rechtsanwalt Felix Edel in der Fernsehserie „Edel & Starck“ und erhielt dafür 2002 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Schauspieler Serie“, 2003 folgte der Bayrische Fernsehpreis. 2010 erhielt er den Comedy Preis für „Barfuß bis zum Hals“. Er wirkte in mehreren Folgen der Fernsehreihe „Frühling“ und „Daheim in den Bergen“ mit.
Auf der Theaterbühne sah man ihn 2010 gemeinsam mit Heiner Lauterbach in Stella Mullers „Doppelzimmer“ (Regie: Pascal Breuer) in der Komödie im Bayerischen Hof. Es folgten u. a. 2014 „Ziemlich beste Freunde“, im Theater am Dom (Regie: Ute Willing) sowie 2016 in Daniel Glattauers „Die Wunderübung“ im Theater an der Kö (Regie: René Heinersdorff). In den letzten drei Jahren stand Ohrt am Renaissance-Theater in dem Stück „Extrawurst“ auf der Bühne.