Julia Jäger
Produktionen
…, geboren 1970 in Angermünde, wuchs in Frankfurt a. d. Oder auf und wurde 1983 in Rolf Losanskys Kinderfilm „Moritz in der Litfaßsäule“ besetzt. Nach dem Studium an der Leipziger Theaterhochschule folgte bis 1995 das Engagement am Leipziger Schauspielhaus. Jäger spielte dort in „Die Wildente“, „Der zerbrochene Krug“ und Shakespeares „Wintermärchen“. 1991 erhielt Jäger den Max-Ophüls-Preis für Maxim Dessaus Kriegsdrama „Erster Verlust“.
Mit Detlev Bucks „Karniggels“ (1991) wurde Julia Jäger dem deutschen Kinopublikum bekannt. Es folgte die Hauptrolle in Andreas Kleinerts „Neben der Zeit“ (1995), für die sie beim Internationalen Filmfestivals Kairo den Darstellerpreis gewann.
Im Fernsehen spielt Julia Jäger kontinuierlich, etwa unter der Regie von Maris Pfeiffer, Karola Hattop, Aelrun Goette, Dominik Graf und Torsten C. Fischer; sie war in großen Mehrteilern wie „Klemperer“ und „Das Konto“ zu sehen, hatte Hauptrollen in den Serien „Der letzte Zeuge“, „In aller Freundschaft“, „Unter Gaunern“ und „Donna Leon“.
Für Kai Wessels „Zeit der Helden“ wurde Jäger mit dem Grimme-Preis belohnt, der vielbeachtete Kurzfilm „Spielzeugland“, für den Jochen Alexander Freydank sie mit der Hauptrolle betraute, gewann 2009 den Oscar. Wichtige Stationen sind außerdem die Kinofilme „Berlin is in Germany“ und „Schöne Frauen“. Zuletzt spielte Jäger die Hauptrolle im ARD-Film „Heute fängt mein neues Leben an“.
Dem Theater blieb Julia Jäger immer treu. Vor allem in Berlin spielte sie in der Komödie am Kurfürstendamm, am Schlosspark Theater, am Deutschen Theater und derzeit regelmäßig am Renaissance-Theater, hinzu kommen immer wieder die Hamburger Kammerspiele und das Theater am Rand.