Die Niere

mit Dominic Raacke, Katja Weitzenböck, Jana Klinge und Romanus Fuhrmann

Frühjahr 2020: 15.01. – 29.01.2020 & 11.02. – 26.02.2020

von Stefan Vögel

Uraufführung am 4. März 2018 in der Komödie am Kurfürstendamm

Spieldauer: 1 Stunde, 45 Minuten inkl. Pause

Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun? Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er ist überfordert und zögert – umso mehr Überraschung löst sein Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen.

Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich die alles entscheidende Frage: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?

Nach der Uraufführung am 4. März 2018 in der Komödie am Kurfürstendamm schrieb die B.Z.:

"... eine großartige ... Premiere. ... Reingehen!"
Inforadio stellte fest: "Aktueller kann zeitgenössisches Theater kaum sein."
Die Berliner Zeitung notierte: "... so amüsant wie anrührend, so aktuell wie brisant ..."
Die Berliner Morgenpost lobte eine "rundum gelungene Inszenierung. ... Doppelbödiges Boulevard-Theater, das bestens unterhält und sich traut, brisante aktuelle Themen anzupacken."
Der Oranienburger Generalanzeiger konstatierte: "Wer wissen will, was schwarzer Humor ist, der kann sich daran in der Komödie am Kurfürstendamm sattsehen und manchmal bleibt dem Besucher tatsächlich das Lachen im Hals stecken."