Katja Weitzenböck, Dominic Raacke, Jana Klinge und Romanus Fuhrmann; (c) Michael Petersohn

Die Niere

Zeitraum: 12.01. – 30.01.2022 & 23.02. – 09.03.2022 (Änderungen vorbehalten)

Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun? Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er ist überfordert und zögert – umso mehr Überraschung löst sein Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen.

Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich die alles entscheidende Frage: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?

Spieldauer: ca. 1 Stunde, 45 Minuten inkl. Pause

Besetzung

Bühne und Kostüm Stephan Fernau

von Stefan Vögel

Uraufführung am 4. März 2018 in der Komödie am Kurfürstendamm

 

Pressestimmen

Nach der Uraufführung am 4. März 2018 in der Komödie am Kurfürstendamm schrieb die B.Z.:
"... eine großartige ... Premiere. ... Reingehen!"
Inforadio stellte fest: "Aktueller kann zeitgenössisches Theater kaum sein."
Die Berliner Zeitung notierte: "... so amüsant wie anrührend, so aktuell wie brisant ..."
Die Berliner Morgenpost lobte eine "rundum gelungene Inszenierung. ... Doppelbödiges Boulevard-Theater, das bestens unterhält und sich traut, brisante aktuelle Themen anzupacken."
Der Oranienburger Generalanzeiger konstatierte: "Wer wissen will, was schwarzer Humor ist, der kann sich daran in der Komödie am Kurfürstendamm sattsehen und manchmal bleibt dem Besucher tatsächlich das Lachen im Hals stecken."

Im Rahmen der Nibelungenfestspiele Worms 2018 untertitelte Die Rheinpfalz:
"Höchst unterhaltsame Bühnenkost und brillante Schauspielkunst".
Und ergänzte: "Gefeierter Star des Abends war Dominic Raacke, Besser kann man die Rolle des Architekten kaum spielen. ... Katja Weitzenböck ... war eine in allen Belangen ebenbürtige Partnerin."
Der Mannheimer Morgen stellte fest: "Stefan Vögel hat mit seiner Komödie "Die Niere" ein griffiges Stück vorgelegt, das witzige und schnelle Dialoge mit allerlei Situationskomik verbindet und damit im besten Sinne als Boulevard bezeichnet werden darf."
Die Wormser Zeitung resümierte: "Das Kammerstück mit seinen spitzen und spritzigen Dialogen und dem großartigen darstellerischem Spiel erntete viel Gelächter, Applaus und das ein oder andere tränende Auge. Am Ende wollte das Publikum die Darsteller gar nicht mehr gehen lassen und verabschiedete sie mit Standing Ovations."

Bei der Tournee im Frühjahr 2020 gab es
"Das geht ans Herz und nicht nur an die Nieren" titelte der IKZ nach der Premiere in Iserlohn und schloss: "Es gehört schon jede Menge Mut dazu, ein solch hochbrisantes Thema in eine Komödie zu stecken. ... Nicht zuletzt, weil die brillanten Schauspieler den schmalen Grad zwischen schwarzem Humor und Ernsthaftigkeit hervorragend meistern und zudem mit dem ganzen Herzen dabei sind."
Die Harke titelte nach der Vorstellung in Nienburg: "Brandaktuelles Boulevardstück“
Die Wolfsburger Allgemeine stellte fest: "So war es nie Klamauk, aber auch nie zu ernst. Das Publikum bekam genug Gelegenheit, zwischendurch zu lachen. Trotzdem gab es genug zum Nachdenken. … In der Inszenierung von Martin Woelffer wurde immer die Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit gehalten."
Und die Wolfsburger Nachrichten eröffneten: "Das ist Boulevard. Spritzige Dialoge, Verwechslungen, Entlarvungen, Affären und Enttarnen. Alles da."
Das Westfalen Blatt schrieb nach der Vorstellung in Bielefeld: "Unter der Regie von Martin Woelffer entspinnt sich eine famos gespielte und witzige Screwball-Komödie, in der es immer wieder auch ernste Töne gibt."
Der Schwarzwälder Bote notierte nach der Vorstellung in Villingen Schwenningen: "Die Dialoge, mit vielen Gedankenimpulsen sind amüsant und zeigen gleichzeitig Tiefe."
Das Offenburger Tageblatt schrieb nach der Vorstellung in Kehl: "Autor Stefan Vögel schafft es, die Balance zwischen schwarzem Humor und Ernsthaftigkeit zu halten ... Unter der erfrischenden Regie von Martin Woelffer entfaltet sich ein rasantes Schauspiel mit perfekter Taktung..."
Die Waldeckische Landeszeitung lobte in Bad Wildung: „Ein von der ersten bis zur letzten Minute amüsantes Stück."