Die Tanzstunde

mit Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn

Frühjahr 2020: 11.03. – 31.03.2020

von Mark St. Germain, Deutsch von John Birke

Spieldauer: 2 Stunden, eine Pause
Wiederholungstournee

Ever Montgomery muss für eine Preisverleihung dringend tanzen lernen. Allerdings verabscheut er jeglichen Körperkontakt, denn der Professor für Geowissenschaften leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer speziellen Form des Autismus.
Auf Anraten des Hausmeisters spricht er seine Nachbarin Senga Quinn an. Sie ist Tänzerin, doch nach einer Beinverletzung ist fraglich, ob sie in ihrem Leben jemals wieder tanzen kann. Also bietet Ever ihr für eine Tanzstunde 2153 Dollar. Senga lehnt dieses Angebot zunächst als "unmoralisch" ab. Doch schließlich siegt die Neugier und so beginnen sie mit dem Unterricht. Schnell entwickeln sich zwischen dem ungleichen Paar absurde Situationen, denn Ever nimmt alles wörtlich, was Senga sagt und gerät in Panik, als es um erste Berührungen geht, die beim Tanzen unvermeidlich sind.

Mark St. Germain hat eine sehr amüsante und berührende Komödie über zwei einsame Seelen geschrieben, die nur mühsam denselben Takt halten können, schließlich aber beide mutig werden und sich erstaunlich nahe kommen.

Regie

» Martin Woelffer

Bühne & Kostüm

» Julia Hattstein

Choreographie

» Annette Reckendorf


Ever Montgomery

» Oliver Mommsen

Senga Quinn

» Tanja Wedhorn

Nach der umjubelten Premiere am 14. Januar 2018 in der Komödie am Kurfürstendamm schrieb die Berliner Morgenpost:

"... ein ganz wunderbares Kammerspiel ... Herzenswarm und voller leisem Humor, komplett frei von Kitsch und fesselnd bis zur letzten Sekunde."
Und resümierte: "Ein großer Theaterabend mit zwei phänomenalen Schauspielern."
Inforadio notierte: "... schlicht sehenswert." Und "Einfach hinreißend gespielt".
Die B.Z. stellte fest: "Diese Einladung zum Tanz ist ganz großes Theater, bittersüß und zauberhaft."
Die Berliner Zeitung lobte: "Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen zeigen den heiklen Balanceakt sinnlich-packend und darstellerisch überzeugend. So gelingt Martin Woelffer eine fröhliche, gelöste ... herzerfrischende Inszenierung."