Mittendrin

Eigentlich hat Marlene ihr Leben fest im Griff. Wenn da nicht ihr getrennt lebender Noch-Ehemann Rainer wäre, der auf die Wiederaufnahme der Beziehung hofft, die pubertierende Tochter Lilly, die gerade ihr eigenes (Liebes-)Leben entwickelt und ihr Chef, der offensichtlich mehr an Marlene interessiert ist, als an ihrer Arbeit. Vor allem aber sind da die ständigen Einmischungen ihrer Mutter Muga Lu. Als selbsternannter guter Geist in diesen schwierigen Zeiten erscheint sie immer gerade dann, wenn Marlenes Nervenkostüm ohnehin besonders angespannt ist. Besonders hilfreich ist sie allerdings nicht, denn abgesehen davon, dass Muga Lu einzig und allein für Marlene sichtbar ist, erscheint sie Marlene mehr als Störenfried, denn als guter Geist – was womöglich auch daran liegt, dass sie bereits seit zwei Jahren tot ist!
Zum Glück gibt es noch Freundin Charly, mit der sich auf alkoholschwangeren Mädels-Abenden gut abschalten lässt und die Marlene nebenbei zeigt, dass das Leben trotz aller Probleme noch voller Entdeckungen und Abenteuer sein kann.
Entdeckungen wie Luca, den äußerst attraktiven Freund ihrer Tochter. Als dieser dann auch noch einen offensiven Flirt beginnt und sie seinen Avancen durchaus nicht abgeneigt ist, kann Marlene nicht umhin sich einzugestehen: Sie ist mittendrin in der Midlife-Crisis ...

"Mittendrin" ist eine Komödie mitten aus dem alltäglichen Wahnsinn – witzig, bissig und anrührend zugleich.

Besetzung

Marlene N. N.
Muga Lu N. N.
Charly N. N.
Rainer N. N.
Lilly N. N.
Luca N. N.

Bühne Tom Presting
Kostüm Polly Matthies

von Folke Braband

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Pressestimmen

Nach der Urauffühurng am 11. November 2014 im Winterhuder Fährhaus schrieb die Presse begeistert:

"Die Uraufführung an der Komödie Winterhuder Fährhaus war ein gefeierter Erfolg. Kein Wunder: Das Aufgebot an TV-Größen und Publikumslieblingen kann sich sehen lassen." (Hamburger Morgenpost)
Und des weiteren urteilte die Hamburger Morgenpost: "In Hochform wirbelt Adisat Semenitsch als Marlene durch ihr turbulentes Familienleben... die Zuschauer [erleben] eine herrlich komödiantische Manon Straché."
Das Hamburger Abendblatt ergänzte: "Andreas Schmidt verleiht dem Schlaffi Rainer mit seiner hohen Tonlage wie so oft auf der Leinwand komische Züge."
NDR 90,3 resümierte: "Die Komödie "Mittendrin" hat den Nerv des Premierenpublikums voll getroffen."